Nistkästen für höhlenbrütende Singvögel

Durch Mangel an Altgehölzen sind viele einheimische Höhlenbrüter in Wohnungsnot und finden nicht mehr die notwendigen natürlichen Baumhöhlen, um dort ihre Jungen aufziehen zu können.
Seit 1982 betreut der Verein daher am Boker Kanal zwischen den Bereichen Anreppener Straße und Neukirchs Schleuse die Anbringung und den Erhalt künstlicher Nisthilfen für diverse höhlenbrütende Singvögel. Die jährliche Reinigung und Instandhaltung dieser Nisthilfen ermöglicht zeitgleich die Kontrolle einer erfolgreichen Belegung durch die einheimischen Höhlenbrüter. Durchschnittlich 90% der angebrachten Nisthilfen werden jährlich erfolgreich zur Brut angenommen und helfen so, den Bestand diverser Vogelarten zu sichern.
Falls sie Fragen zum Bezug von Nistkästen und ihrer ordnungsgemäßen Anbringung im heimischen Garten haben helfen wir Ihnen gerne weiter.

Nistkastenaktion im Jahr 2013

Nistkastenaktion im Januar 2013
Im Jahr 2013 haben wir die alten Nistkästen durch neue von der Firma Schwegler ersetzt. Vorteile der neuen Nistkästen sind:
  • Sehr lange Haltbarkeit (mind. 20-25 Jahre)
  • Spechtschäden werden weitgehend verhindert
  • Hohe Annahmefreundlichkeit
  • Hervorragende Isolierung gegen Temperaturschwankungen
  • Äußerst atmungsaktiv
  • Entstehung von Schwitzwasser wird verhindert
Zur Hälfte haben wir je Kästen mit Ø 26mm und Ø 32mm Fluglochgröße.

32mm ist eine „Universalgröße“, in der fast alle Kleinvogelarten Zugang finden. 26mm erlaubt nur Zugang für Kleinmeisen (Blau-, Sumpf-, Tannen- und Haubenmeisen.

Unterstützt wurden wir von der Volksbank Delbrück-Hövelhof eG und dem Hotel-Gasthaus Appel-Krug Delbrück.


 
Mithilfe einer Teleskopstange werden die Nistkästen in einer Höhe von 3-4 Metern plaziert.
Durch die langen Aufhängungen ist ein Hineinkommen von Katzen und Mäusen ausgeschlossen.

 
Neben den Nistkästen für alle Kleinvogelarten wurden auch eine Reihe an Spechthöhlen, Niströhren für Eulen sowie einige Flachkästen für Fledermäuse angebracht.